Was bietet das jugendzentrum?

Offene Arbeit

Dieser Bereich ist der Hauptbestandteil unserer Arbeit. Wir bieten Jugendlichen einen Ort, an dem sie in ihrer Freizeit nach Belieben nutzen und gestalten können. Der Hugo steht Jugendlichen von 12 bis 27 Jahren zum Entspannen nach der Schule, zum Treffen mit Freunden, oder um an Angeboten, Projekten und Workshops des Jugendzentrums teilzunehmen, offen. Dabei haben die Mitarbeiter*innen immer ein offenes Ohr für jegliche Belange der Jugendlichen. Bei spezifischen Beratungs-Themen profitieren wir von unseren Kolleg*innen bei Streetwork Winzerla, deren Büro bei uns im Gebäude liegt und wir die Jugendlichen somit umfassender unterstützen können.
Neben dem großen Saal mit Tischtennisplatte, Kickern und Playstation, lädt die offene Küche mit Barbereich zum Verweilen ein. Für medienpädagogische Arbeit, oder zum Gaming steht ein gut ausgestatteter Medienraum zur Verfügung. Der Kreativraum und die Werkstatt laden zu handwerklichen Projekten ein. Die große Außenanlage mit Grünfläche bietet viel Platz für Sport und Erholung.

Musikarbeit

Zwei Proberäume und ein Tonstudio laden nicht nur junge Bands zum Proben ein. Zur offenen Proberaumzeit kann sich jeder an unterschiedlichen Instrumenten ausprobieren.

Partizipation

Die Mitbestimmung der Jugendlichen im Jugendzentrum und darüber hinaus bildet eine wesentliche Säule unserer Arbeit. So schaffen wir es unsere Angebote, Öffnungszeiten und Ausflüge an die unterschiedlichen Bedarfe der Jugendlichen anzupassen. Ein Beispiel dafür ist die monatlich stattfindende Jugendversammlung, in der die Besucher*innen die Möglichkeit haben ihre Wünsche, Ideen und Kritiken rund um das Jugendzentrum und unseren Alltag einzubringen. Durch die entstehenden Diskussionen und Abstimmungen vermitteln wir so demokratische Grundsätze. Gleichfalls werden aktuelle lokale und globale, sowie in der alltäglichen Arbeit auftretende Themen diskutiert, mit Inhalten und Informationen gefüllt und zur Sprache gebracht.

Medienpädagogik

Wir bieten vielfältige Projekte im medienpädagogischen Bereich: Gaming, Audio- und Videoarbeit, Schulprojekte, Making-Workshops uvm. Dabei legen wir den Schwerpunkt auf die Vermittlung von alltagsrelevanten Medienkompetenzen, um einen adäquaten Umgang mit Medien zu ermöglichen. Dabei arbeiten wir stets lebensweltorientiert, greifen aktuelle Trends auf und arbeiten mit den Ressourcen unserer Zielgruppe. Besonderes Augenmerk liegt in unserem Jugendzentrum auf der Arbeit mit digitalen Spielen. Diese werden in einen pädagogischen Kontext eingebettet, analysiert und natürlich auch gespielt. Kombiniert wird dies mit anderen Bereichen der Medienpädagogik. Es entstehen beispielsweise Let’s Play Videos, Live Streams oder Audioaufnahmen rund um Games. So kann ein breites Spektrum medienpädagogischer Inhalte bearbeitet werden.

Internationale Jugendarbeit

Durch den Europäischen Freiwilligendienst und die Umsetzung von Internationalen Jugendbegegnungen mit europäischen Partnerorganisationen, bringen wir junge Menschen aus Europa zusammen. Das Reisen in andere Länder und persönliche Begegnungen bieten eine gute Möglichkeit Erfahrungen auszutauschen und den eigenen Horizont zu erweitern. Mit dem laufenden Projekt „Bring Europe to Jena“ nehmen wir ab 2021 wieder europäische Freiwillige in unsere Einrichtung auf.

Kooperation

Stetige Erweiterung unseres Partner*innen-Netzwerkes und starke Verankerung in Jena ermöglichen uns eine fortschrittliche Form der sozialraumorientierten Pädagogik. So können wir Wissen, Personal und Finanzen zusammen mit anderen, eigenständigen Akteuren aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern bündeln und ein gewinnbringendes Netzwerk aus Ressourcen für die Jugendarbeit bilden. Unter Berücksichtigung einrichtungsbezogener Interessen erarbeiten wir so gemeinsame Ziele und Lösungsansätze für Projekte und Themen unterschiedlicher Art. Die Arbeit im Jugendzentrum Hugo konzentriert sich im Wesentlichen auf drei Netzwerkpunkte: Schulen im Stadtteil, weitere Jugendeinrichtungen der Stadt Jena, sowie Akteure aus dem Stadtteil Winzerla. Unsere Ziele dabei sind es, Strukturen für eine aktive und nachhaltige Vernetzung zu schaffen und jugendrelevante Themen sichtbar zu machen, um eine Lobby für die Interessen junger Menschen zu bilden.